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Rumänien
wird keinen Ärger machen
Bukarest (ADZ) - Premierminister Cãlin Popescu Tãriceanu
hat sich bemüht, Befürchtungen in Deutschland und in anderen
EU-Staaten vor einem Beitritt Rumäniens zur Europäischen
Union zu zerstreuen.
Sein Land werde das europäische Projekt stark unterstützen
und "keinen Ärger machen und keine Unruhe stiften",
wie ...

Stolojan-Stoica lancierten Plattform
in Jassy
Bukarest (ADZ) - Die ehemaligen Vorsitzenden der Nationalliberalen
Partei (PNL), Theodor Stolojan und Valeriu Stoica, haben am Wochende
vor 500 Teilnehmern in Jassy/Iasi ihre "Liberale Plattform"
vorgestellt.
Es gab scharfe Kritik am PNL-Vorsitzenden und Premier Cãlin
Popescu Tãriceanu, dieser könne weder die Partei noch
die Regierung effizient leiten. Wegen den gegenwärtigen knappen
Mehrheitsverhältnissen im Parlament seien vorgezogene Wahlen.
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Merkel nach Hermannstadt eingeladen
Hermannstadt (ADZ) - Die Einladung, Hermannstadt/Sibiu, die
Europäische Kulturhauptstadt 2007 zu besuchen, wurde Bundeskanzlerin
Angela Merkel von Klaus Johannis, dem Bürgermeister von Hermannstadt
und DFDR-Vorsitzenden, und Premier Cãlin Popescu Tãriceanu
überreicht. "Die Bundeskanzlerin wird prüfen ...

Bayerischer Minister besucht Bukarest
Bukarest (ADZ) - Der Bayerische Landwirtschafts-minister Josef
Miller hält sich derzeit für einen zweitägigen Besuch
in Bukarest auf. Der deutsche Landesminister will in der Hauptstadt
politische Gespräche führen. Bereits gestern sollte der
bayerische Politiker mit dem rumänischen Landwirtschaftsminister
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Wachstumsprognose
auf 7% nach oben korrigiert
Bukarest (ADZ) - Die Nationale Kommission für Prognose
(CNP) hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum Rumäniens
in diesem Jahr um 0,3 Prozentpunkte auf 7 Prozent des Bruttoinlandssprodukts
(BIP) nach oben korrigiert. Wachstumsmotoren seien vor allem der stärker
steigende Binnenbedarf, insbesondere in den Sektoren Bauwesen und
Dienstleistungen ...
Leistungsbilanzdefizit 2006 bei 9,3 BIP-%
Bukarest (ADZ) - Das Defizit der Leistungsbilanz Rumäniens
wird zum Jahresende bei 9,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)
liegen, schätzte die Nationale Kommission für Prognose (BIP)
in ihrer jüngsten Konjunkturanalyse. Damit korrigierte CNP ihre
Prognose von Ende September (8,7 BIP-Prozent) um 0,6 Prozentpunkte
nach oben. In den kommenden Jahren ...

Inflationsprognose 2006 bei 5,5 Prozent
Bukarest (ADZ) - Die Konsumpreise werden in Rumänien
in diesem Jahr um 5,5 Prozent steigen, lautet die jüngste Schätzung
der Nationalen Kommission für Prognose (CNP). In den darauffolgenden
beiden Jahren 2007 und 2008 soll die Inflation ...

22 Absichtsbriefe für Antibiotice Jassy
Bukarest (ADZ) - Die Behörde für die Verwertung
der Staatsaktiva (AVAS) hat für die Privatisierung des Arzneimittelherstellers
Antibiotice SA Jassy/Iasi insgesamt 22 unverbindliche Absichtsbriefe
von Investmentfonds (12), Pharmaproduzenten (7) und -Vertriebsgesellschaften
(3) erhalten. AVAS will 53 Prozent Anteile an Antibiotice Jassy einem
Investor verkaufen. Bis Mitte November soll die Privatisierungsankündigung
veröffentlicht werden. Bis Ende des Monats soll eine Vorauswahl
der Angebote getroffen werden ...

Devisenreserven um 2,4 Milliarden Euro höher
Bukarest (ADZ) - Die Devisenreserven der Nationalbank Rumäniens
sind im Oktober 2006 um 2,416 Milliarden Euro auf 21,151 Milliarden
Euro angestiegen, teilte die Notenbank in einem Pressekommuniqué
am Donnerstag mit. Dieser hohe Zuwachs sei vor allem eine Folge der
Überweisung durch die österreichische Erste Bank des Kaufpreises
für die Banca Comercialã Românã (BCR) in
Höhe von 2,2 Milliarden Euro

Sozialabgaben 2007 um 2 Prozent niedriger
Bukarest (ADZ) - Die Sozialabgaben (CAS) werden im kommenden Jahr
2007 um zwei Prozentpunkte gesenkt, sagte Premierminister Cãlin
Popescu Tãriceanu auf einem Seminar zu Wirtschaftsfragen am
Dienstag in Bukarest. Am Vortag hatte Staatspräsident Traian
Bãsescu eine Reduzierung der Sozialabgaben ...

BRD und Caixa finanzieren Biodiesel-Fabrik
Bukarest (ADZ) - Die Banca Românã de Dezvoltare BRD
-Groupe Societé Generale und die portugiesische Bank Caixa
Geral de Depositos finanzieren den Bau einer Biodiesel-Fabrik in Rumänien
mit einem Kredit in Höhe von 25,1 Millionen Euro. Die Fabrik,
die Biodiesel aus Raps und Sonnenblumen raffinieren soll, wird ...

14,9 Millionen Handy-Nutzer in Rumänien
Bukarest (ADZ) - Rund 14,9 Millionen Rumänen und damit 68,8
Prozent der Gesamtbevölkerung haben ein Handy, teilte der Vorsitzende
der Nationalen Regulierungsbehörde für Kommunikationen (ANCR),
Dan Georgescu, mit. Die Zahl der Festnetzanschlüsse ... |
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Reine
Interpretationssache
Im
Banat und in Siebenbürgen lebt man am besten. Das behaupten
zumindest die Autoren einer Studie, die in der Wochenzeitung "Capital"
veröffentlicht wurde. Der zufolge geht es den Bewohnern von
Temeswar/Timisoara, Konstanza/Constanta, Hermannstadt/Sibiu, Kronstadt/Brasov,
Großwardein/Oradea, Arad, Klausenburg/Cluj-Napoca, Turda,
Ploiesti und Pitesti am besten. Bukarest mal ausgenommen, denn die
Landeshauptstadt wurde gar nicht in dieses erste Ranking der Lebensqualität
in Rumänien miteinbezogen. Nicht weil man dort so schlecht
leben würde, sondern einfach weil die Hauptstadt, die schon
immer ein Wasserkopf war, alles andere in diesem Land übertrifft.
Durchaus angemessen die Kriterien, die von den Capital-Experten
(ausschließlich Bukarester!) benutzt wurden, um den Städte-Top
aufzustellen
Vom Sammelsurium zum Museum
Wie
lässt sich ein neues Kirchenmuseum oder ein Heimatmuseum gründen?
Was ist bei der Erfassung und Inventarisierung kirchlicher Kulturgüter
und Kunstschätze zu beachten? Wie kann ein sinnvolles Museumskonzept
aussehen? Solche Fragen stellen sich manche Kirchengemeinden, aber
auch Heimatsortgemeinschaften, die daran gehen, die Vergangenheit
der Siebenbürger Sachsen und ihrer Kirchengemeinden in Museen
zu dokumentieren und für die Nachwelt zu erschließen...

Wenn Totengedenken
in PS gemessen wird
Der
1. November war in Hermannstadt traditionell eine stille Rückbesinnung
auf die Dahingeschiedenen. Keine Familie, die nicht vorher oder
am Tag selber die Gräber in Ordnung brachte, mit Blumen und
Tannenzweigen schmückte und eine Kerze anzündete. Namentlich
die katholische Seite bot einen feierlichen Anblick mit all den
brennenden Kerzen in der Abenddämmerung...
Wie gesagt, war. Denn dieses Jahr herrschten modern times. Die Türen
des Friedhofes sperrangelweit offen, boten jedem Besucher mit wenig
Hirn aber vielen PS die Möglichkeit mit dem Wagen bis ans Grab
zu fahren, um dieses stimmungsvoll und halogen zu beleuchten ...
Gemeinsam leben statt Abstellgleis und Einsamkeit
"Das
Wichtigste ist, dass ihnen Leute begegnen, die sie als Menschen
wahrnehmen und nicht als absonderliche Wesen", sagt Volker
Ermuth über die Arbeit mit geistig behinderten Kindern und
Erwachsenen. Seit acht Jahren arbeitet der Deutsche in Bukarest
bei "Prietenia", einem Verein zur Förderung von Menschen
mit geistiger Behinderung. Und in diesem Jahr gibt es gleich zwei
Anlässe zum Feiern. Zum einen das Jubiläum: Der Verein
besteht und arbeitet seit mittlerweile zehn Jahren. Darüber
hinaus wird heute um 15 Uhr das Zentrum für Sozialtherapie
in Pantelimon eröffnet. Dort können in Zukunft geistig
behinderte Erwachsene gemeinsam mit Betreuern und Mitarbeitern leben
und arbeiten.
Noch wird in Pantelimon fleißig gebaut, gepinselt und gesägt.
Aber schon bald ...

Deutschsprechender Rat an eine deutschschreibende
Minderheit
Der
Nachruf auf den plötzlich verstorbenen Dichter Oskar Pastior
war kurz gehalten im "Spiegel": kurze Vita, Büchner-Preis
und, ach ja, seine Abstammung aus Hermannstadt wird erwähnt
und dass er "der deutschsprachigen Minderheit seiner Heimat"
angehört.
Was tun sich doch die deutschen Medien schwer, wenn es um uns undefinierbare
Rumäniendeutsche geht. Deutsch? Kommt nicht in Frage! Rumäniendeutsch?
Zu einfach. So greift man dann auf verzopfte (um nicht rundheraus
zu sagen: dumme) Vokabeln wie"deutschstämmig", "Deutschrumänen"
(selten) oder eben "deutschsprachig" zurück. So weit,
so schlecht. Am selben leidigen Thema zum wievielten Male die Feder
zu wetzen, bringt's auch nicht. Deswegen ...

Ab wann Reisen mit dem Personalausweis?
...
Der rumänische Normativakt, der die Bedingungen anführt,
die rumänische Staatsbürger, die in EU-Mitgliedsstaaten
und andere Länder reisen, bei der Ausreise aus Rumänien
erfüllen müssen, ist die Dringlichkeitsverordnung Nr.
144/2001, die im Laufe der Jahre wiederholt novelliert wurde, zuletzt
durch die Dringlichkeitsverordnung Nr. 29/2006 (Monitorul Oficial,
Teil I, Nr. 337/14. April 2006). Durch letztgenannten Rechtsakt
wurde auf die seit dem 1. Oktober 2005 geltende Verfügung verzichtet,
der zufolge rumänische Staatsbürger bei der Ausreise aus
Rumänien wieder Dokumente über ...
Ob der hier skizzierte rumänische Rechtsrahmen, der den Bereich
Auslandsreisen regelt, bis zur Jahreswende bzw. bis zum erfolgten
EU-Beitritt Rumäniens am 1. Januar 2007 Änderungen erfahren
wird, ist uns nicht bekannt. Alles ist möglich: sowohl eine
Novellierung der jetzt in Kraft befindlichen Regelungen als auch
das Beharren auf dem Status quo. Trotzdem dürfte sich für
rumänische Staatsbürger, die ab 1. Januar 2007 ins EU-Ausland
reisen wollen, etliches doch grundlegend ändern. Dies geht
aus einem Dokument hervor ...
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Der
Kampf geht weiter
Noch 2003 schwebte ihm auch in unserer Zeitung für diesen Landstrich
unter dem Bucegi- Gebirge das vor, "was es weltweit so nicht
gibt: Eine Touristenanlage nach Schweizer Vorbild und mit Schweizer
Know-how wie Geld aus der Schweiz, aber eben ein Modell 2000".
Genau zu Beginn des neuen Jahrtausends nämlich hatte Octavian
Ionescu, einst Mittelstürmer bei "Sportul studentesc"
und nun Eidgenosse, jenes Projekt gemeinsam mit einem Firmenkonsortium
aus dem Land der Kantone angedacht und angegangen. 2004 sollten bereits
im sog. Hirschtal (Valea Cerbului) ein Aqualand, zwei Skipisten mit
dazugehörigen Gondelbahnen, eine Sommerrodelbahn, mehrere ...
Journalistik-Lehrstuhl soll aufgelöst
werden
Temeswar - Journalist ist im postkommunistischen
Rumänien zu einem Traumberuf für zahlreiche Jugendliche
geworden, in Temeswar und Umgebung ist das nicht anders - das beweist
vor allem die hohe Zahl der Lyzeumsabsolventen, die sich jährlich
für die Journalistik-Abteilung der West-Universität entschließen.
Über 400 Studenten besuchen zur Zeit die Journalistik-Abteilung,
drei Viertel davon zahlen jährlich 450 Euro für das Studium
an der West-Universität.
Und trotzdem: "Die Journalistik-Abteilung hat keine Zukunft",
sagte Ioan Biris, der Dekan der Fakultät für Philosophie,
Politik- und Kommunikationswissenschaften Ende Oktober, als er ....

Im Dienste der Nächsten
hb. Hermannstadt - Sie haben den weißen Stock "erfunden",
an dem Blinde im Straßenverkehr zu erkennen sind. Sie unterstützen
vorrangig Menschen mit Sehbehinderungen, greifen jedoch überall
dort auf der Welt ein, wo Not und Leid zu mildern sind. Die heutige
Gesellschaft sei ohne die "Lions" nicht denkbar, so Reinhard
Krückemeyer vom Lions-Club in Lennestadt/Deutschland. Denn Lions
Clubs International umfasst rund 45.000 Clubs mit beinahe 1,35 Millionen
Mitgliedern ..

Rumänienbild durch Arbeit festigen
ao.Temeswar - Der baden-württembergische Innenminister
Heribert Rech befand sich vergangene Woche in Rumänien an der
Spitze einer deutschen Delegation. Besucht wurden Bukarest, Klausenburg,
Hermannstadt, Mediasch und Temeswar. Der Freitag war im Rahmen des
fünftägigen Besuchs Temeswar vorbehalten. Hier wurden auch
die Temescher Kreisbehörden besucht. Im Rahmen dieser Begegnung
wurden Gespräche über die Beziehungen zwischen dem Bundesland
Baden-Württemberg und dem Kreis Temesch geführt ...

Sachsesch Prädicht uch Fettbrit
cp. Hermannstadt - "Herzlich wellkunn zäm sachsesch
Gottesdänst", begrüßte Pfarrer und Dechant-Stellvertreter
Michael Reger die Teilnehmer an der Reformationsfeier in der Dorfkirche
in Michelsberg/Cisnãdioara am Sonntag. Zu diesem speziellen
Gottesdienst in sächsischer Sprache, der nur ein Mal im Jahr
und nur in Michelsberg stattfindet, sind Gemeindeglieder aus Kerz/Cârta,
Michelsberg, Heltau/Cisnãdie und Hermannstadt/Sibiu angereist
...

Stasi und Securitate: Zusammenarbeit, dann
Misstrauen
dc. Temeswar - Man habe zu keiner Zeit mit der rumänischen
Securitate zusammengearbeitet, hieß es seitens des DDR-Geheimdienstes
Stasi im Dezember 1989, als Nicolae Ceausescu gestürzt wurde
und seine berühmt-berüchtigte Geheimpolizei für die
blutigen Massaker von vor 16 Jahren verantwortlich gemacht wurde.
Der Berliner Historiker Georg Herbstritt, Mitarbeiter der bundesdeutschen
Gauck-Behörde, erklärt am Mittwoch, ab 17:30 Uhr im Temeswarer
Deutschen Kulturzentrum, dass es anders war ...

"Dreigroschenoper" in Bukarest
cm. Bukarest - Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht und
Kurt Weill wird am 9. November um 18.30 Uhr im Rahmen des Nationalen
Theaterfestivals im Bukarester Odeon-Theater aufgeführt. Inszeniert
wurde das Stück unter der Spielleitung von Victor Ioan Frunzã
vom Deutschen Staatstheater Temeswar (DSTT). In den Hauptrollen ... |
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Geschichte
und Kultur eines Raumes
Dr. Stefan Sienerth, Professor honoris causa der Universität
Bukarest, ist seit dem 1. Februar 2005 Direktor des Instituts für
deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) und Lehrbeauftragter
der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der aus Siebenbürgen
stammende Germanist arbeitete vor seiner Ausreise aus Rumänien
als Hochschullehrer in Hermannstadt/Sibiu und als Forscher am Institut
für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie ...
Das IKGS erforscht in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen
aus diesen Ländern die Geschichte, Literatur und Sprache der
Deutschen in Südosteuropa und ihre Beziehungen zu den anderen
Ethnien dieses Raumes. Dadurch unterhalten wir enge Kontakte zu mehreren
Universitäten und Forschungsreinrichtungen aus diesem Teil Europas.
Aufgrund des Vorhandenseins einer Vielzahl von deutschen Gruppen auf
dem Gebiet Rumäniens und der Affinität der wissenschaftlichen
Mitarbeiter unseres Instituts ...

Osmanische "Siebenbürger"
in Berlin
Am 27. Oktober fand in den Sälen der Sammlung islamischer
Kunst im Pergamonmuseum die Eröffnung der Ausstellung "Osmanische
Teppiche in Siebenbürgen" statt. Erstmals nach 1945 verlassen
Teppiche aus den Beständen evangelischer Gemeinden in Siebenbürgen
ihre Kirchen ...
"Es hätte auch unsere Idee sein können!" Mit diesen
Worten kam Dr. Claus-Peter Haase, der Direktor der Sammlung islamischer
Kunst im Berliner Pergamonmuseum, auf den entscheidenden Impuls zur
Ausstellung zu sprechen, der von Stefano Ionescu aus Rom kam. Hier
wurden im Frühjahr 2005 in der "Accademia di Romania"
im Vatikan 12 Teppiche aus dem Bestand des Brukenthalmuseums gezeigt.
Erstmals wird nun in Berlin eine Auswahl von 24 osmanischen Teppichen
auch aus den Beständen verschiedener evangelischer Kirchengemeinden
in Siebenbürgen ausgestellt. Das Projekt ...

Fette Verlobte und das Dorf der Socken
Eine rot-orange Sonne ging in der vergangenen Woche in Hermannstadt/Sibiu
täglich auf, denn das Symbol des astra-Film-Festes war überall
in der Stadt auf schwarzen Plakaten zu sehen. Vor allem Jugendliche,
Schüler und Studenten aus dem ganzen Land wurden vom Film-Fieber
angesteckt und blieben meist bis nach Mitternacht in den zwei dunklen
Kinosälen des Gewerkschaftskulturhauses. Lehrreich waren die
Tage, zumal man fremde Kulturen, aber auch Schicksale in Rumänien
durch das audio-visuelle Medium Film kennen lernen konnte..

Der Sieg des Wie über das Warum
Charlie Parker und Miles Davis hatten schon den Höhepunkt ihres
Ruhmes erklommen, als sie sich kurzerhand bei Dave Tarras melden ließen
und atemlos seinen Improvisationen auf der Klarinette lauschten. Es
ist eine der Erfolgsgeschichten des Klezmer und seines wohl berühmtesten
Klezmorim Dave Tarras, und es ist die Erfolgsgeschichte einer musikalischen
Gattung, von der die beiden Jazzmeister sicher nie gehört haben:
der Doina.
"Rumenye, Rumenye" heißt der Film Radu Gabreas, der
...

Bienenschwarm tanzt Stadtempfindungen
"Ich reise zwischen der Artikulation einer Idee und der Umsetzung
mit dem Körper", sagt Isabelle Schad (Deutschland) über
ihre künstlerische Arbeit als Tänzerin und Choreografin.
Vom Ergebnis einer dieser Reisen konnte sich das Bu-karester Publikum
vergangene Woche im Rahmen der Deutschen Tanztage während zweier
Vorstellungen im Nationalen Tanzzentrum (Centrul National al Dansului)
überzeugen. Gemeinsam mit ihren Kollegen Bruno Pocheron (Frankreich)
sowie Manuel Pelmu{ (Rumänien) und Frédéric Gies
(Frankreich) inszenierte die Künstlerin das Projekt "still
lives", das bereits einmal in Bukarest, außerdem in Essen,
Halle sowie in Lille aufgeführt wurde.
Körper und sozio-politischer Kontext der jeweiligen Stadt stehen
im Focus der tänzerisch-performten Aufführung "still
lives" ... |
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