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Es
geht hart auf hart bei den Nationalliberalen
Bukarest (ADZ) - 35 führende Mitglieder der Nationalliberalen
Partei (PNL) haben einen Aufruf unterzeichnet, in dem Theodor Stolojan
aufgefordert wird, in die PNL zurück zu kehren. Darunter befinden
sich 10 Senatoren, 20 Abgeordnete, drei Vorsitzende von Kreisfilialen
und zwei Bürgermeister, hält "Ziua" fest. Landwirtschaftsminister
Gheorghe Flutur, der die Truppe anführt ...

UDMR macht Druck wegen Minderheitenstatut
Bukarest (ADZ) - Die Vertreter der UDMR-Fraktion in der Leitung
der Abgeordnetenkammer haben Mittwoch die Sitzung des Ständigen
Büros aus Protest verlassen, weil die Erörterung des Statuts
der nationalen Minderheiten wegen mangelndem Quorum ständig verschoben
wird, schreibt "Gândul".
Das Gesetz, das seit Februar in der Abgeordnetenkammer vorliegt, wird
jetzt in den Ausschüssen (Rechtsausschuss, Unterricht, Menschenrechte)
auf die lange Bank geschoben, indem. ...

Protest der Kommunalbeamten
Bukarest (ADZ) - Einige Hundert Gewerkschaftler aus der öffentlichen
Kommunalverwaltung haben vor dem Sitz des Innenministeriums auf dem
Revolutionsplatz in Bukarest protestiert und höhere Gehälter verlangt.
Die Leitung der Föderation der Gewerkschaften aus der Kommunalverwaltung
hat eine Liste mit Forderungen aufgestellt, die an Innenminister Vasile
Blaga in Form eines offenen Schreibens gehen soll. Verwiesen wird
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2,3
Milliarden Euro deutsche Investitionen
Bukarest (ADZ)
- Investoren aus den Niederlanden, Österreich und Deutschland
haben zusammen 42,2 Prozent der ausländischen Direktinvestitionen
in Rumänien bis Ende 2005 getätigt, teilte die Nationalbank
Rumäniens mit. Die Studie, die zusammen mit dem Nationalen Institut
für Statistik (INS) ausgearbeitet worden ist, berücksichtigte
dabei nur jene Investoren, die ...

Nationalbank: 5,213 Mrd. Euro Direktinvestitionen
2005
Bukarest (ADZ) - Die ausländischen Direktinvestitionen
haben in Rumänien im vergangenen Jahr 2005 ein Volumen von 5,213
Milliarden Euro erreicht, teilte die Nationalbank am Donnerstag mit.
Damit wurden die vorläufigen Zahlen zu den Direktinvestitionen
2005 nur leicht, um 16 Millionen Euro, nach oben korrigiert. Im Frühjahr
hatte ...

Arbeitslosenrate im September bei 5,0 Prozent
Bukarest (ADZ) - In Rumänien waren Ende
September 440.200 Arbeitslose registriert, um 53.600 weniger als ein
Jahr zuvor. Die Arbeitslosenrate lag damit bei 5,0 Prozent, teilte
das Nationale Institut für Statistik (INS) mit. 42,6 Prozent
der Arbeitslosen waren Frauen. Überdurchschnittliche hohe Arbeitslosigkeit
...

Nettolohn um 2,3 Prozent höher im September
Bukarest (ADZ) - Im September ist der durchschnittliche
Nettolohn in der rumänischen Wirtschaft im Vormonatsvergleich
nominell um 2,3 Prozent auf 860 Lei gestiegen. Angesichts einer Monatsinflation
von nur 0,05 Prozent betrug der Kaufkraftanstieg praktisch knapp 2,3
Prozent. Wie das Nationale Institut für Statistik (INS) weiter
mitteilte, betrug der Brutto-Durchschnittslohn im September 1148 Lei
und war damit ebenfalls um 2,3 Prozent höher als im August
...

Direktinvestitionen um 57 Prozent gestiegen
Bukarest (ADZ) - Die ausländischen Firmen
haben ihren Tochtergesellschaften und Zweigstellen in Rumänien
in den ersten acht Monaten dieses Jahres Darlehen im Gesamtwert von
1,975 Milliarden Euro gewährt. Das seien 45,6 Prozent der gesamten
ausländischen Direktinvestitionen im Zeitraum Januar bis einschließlich
August 2006 in Höhe von 4,33 Milliarden Euro ...

Möbelkonzern Ikea steigt 2007 in Rumänien
ein
Bukarest (ADZ) - Die schwedische Möbel-Einzelhandelskette
Ikea eröffnet im Frühjahr 2007 ihren ersten Möbelmarkt
in Rumänien, und zwar im Norden von Bukarest. Die Investition
beläuft sich auf rund 10 Mio. Euro. Im Moment arbeiten in Bukarest
30 Leute für das schwedische Unternehmen, bis zur Eröffnung
des Ladens soll das Personal auf 400 Angestellte aufgestockt werden
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Hoffnung trotz Personalmangel und fehlender
Liebe
In Rumänien leben mittlerweile mehr als 7200 Kinder und Jugendliche
zwischen 15 und 19 Jahren mit HIV. Ein Großteil von ihnen
steckte sich zwischen 1986 und 1991 mit dem Virus an, als man sie
mit infizierten Spritzen und Bluttransfusionen behandelte. Heute
leben viele Kinder von damals als Jugendliche in Heimen.
Almut Geiger und Heidi Nitzsche kommen aus Deutschland
und arbeiten zurzeit in einem Heim für HIV-infizierte Jugendliche
in Vidra, südlich von Bukarest. Beide ...

Das ewige und faszinierende Rumänien
"Das ewige und faszinierende Rumänien" hieß
ein vor etlichen Jahren von der damaligen PDSR-Regierung unter dubiösen
Umständen finanzierter Bildband, der die Schönheiten Rumäniens
pries, "das ewige und faszinierende Rumänien" sagen
ironische Zungen, wenn wieder einmal Absurdistan winkt.
Ewig und faszinierend ist aber vor allen Dingen das verborgene Leben
unseres baldigen EU-Mitglieds, welches, wenn es hervorblitzt, einen
nur zum Staunen bringt. Spulen wir kurz einige Szenen ab. Sie haben
keine Moral, wir lernen nichts daraus, doch haben sie eins gemeinsam:
Sie sind so skurril, dass sie auch den geübten Beobachter buchstäblich
sprachlos lassen.
Unlängst am frühen Vormittag in Bukarest ...

Der Geldsegen
Der
bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller sagte am Montag
in Bukarest: Rumänen könnten in Bayern "in kurzer
Zeit viel Geld mit gut bezahlter Arbeit verdienen". Gut bezahlte
Arbeit? Der Politiker sprach über Erntehelfer. Wollte man einem
deutschen Arbeitslosen weismachen, er könne als Erntehelfer
in kurzer Zeit viel Geld verdienen bzw. er werde gut bezahlt, würde
der wahrscheinlich - einen Witz vermutend - lachend abwinken. Knochenarbeit
für fünf Euro die Stunde? Nein danke.
Doch diese Seite der Medaille ließ Miller in Bukarest unerwähnt,
sprach lediglich von ...

Wenn die Flamme viermal spiegelt
Die
Thermopane-Billiganbieter lassen die sonst bedächtige Stimme
des Werkstattleiters anschwellen. "Wissen Sie, die Leute kommen
zu uns und haben keine Ahnung, was Qualität heißt. Sie
sehen nur auf den Preis, aber was ihnen die Hinterhofwerkstatt anbietet,
wissen sie erst, wenn die Fenster sich verziehen, nicht mehr aufgehen
oder einfach zwischen den Scheiben anlaufen."
Qualität wird großgeschrieben in der Rosenauer Thermopane-Werkstatt
der Faber-Consult Saxonia GmbH, die an einer Stelle zu finden ist,
an der man sie eher nicht vermutet. Fährt man, von Kronstadt/Brasov
kommend, durch Rosenau/Râsnov durch, in Richtung Bran oder
Zãrnesti, so stellt man unwillkürlich, hier, in der
Unteren und der Oberen Langgasse/Caraiman-Straße fest
...

Sanfter
Ökotourismus könnte eine Lösung sein
Die
letzte intakte Waldlandschaft in ganz Mittel- und Südosteuropa
soll, Satellitenaufnahmen zufolge, im Naturschutzgebiet Retezat
in Rumänien liegen. Hier leben viele Tiere und Pflanzen, die
nirgendwo anders in Europa anzutreffen sind. Greenpeace-Experten
setzen sich nun dafür ein, das Einmalige zu bewahren und Zerstörungen
zu verhindern. Denn das Straßenbauamt Temeswar/Timisoara (DRDPT)
will mitten durch das Gebiet die Nationalstraße DN66A bauen
- von Petroscheni/Petrosani bis Herkulesbad/Bãile Herculane,
über den Nationalpark Retezat, Domogled-Cernatal / Domogled-Valea
Cernei und den Geopark Hateg. Das Straßenbauamt hat laut Greenpeace
weder eine Umwelt-Studie zu dem Projekt durchgeführt, noch
ist es im Besitz einer Umwelt-Bescheinigung von der Umweltschutzagentur
...

Reine Interpretationssache
Im
Banat und in Siebenbürgen lebt man am besten. Das behaupten
zumindest die Autoren einer Studie, die in der Wochenzeitung "Capital"
veröffentlicht wurde. Der zufolge geht es den Bewohnern von
Temeswar/Timisoara, Konstanza/Constanta, Hermannstadt/Sibiu, Kronstadt/Brasov,
Großwardein/Oradea, Arad, Klausenburg/Cluj-Napoca, Turda,
Ploiesti und Pitesti am besten. Bukarest mal ausgenommen, denn die
Landeshauptstadt wurde gar nicht in dieses erste Ranking der Lebensqualität
in Rumänien miteinbezogen. Nicht weil man dort so schlecht
leben würde, sondern einfach weil die Hauptstadt, die schon
immer ein Wasserkopf war, alles andere in diesem Land übertrifft.
Durchaus angemessen die Kriterien, die von den Capital-Experten
(ausschließlich Bukarester!) benutzt wurden, um den Städte-Top
aufzustellen
Vom Sammelsurium zum
Museum
Wie
lässt sich ein neues Kirchenmuseum oder ein Heimatmuseum gründen?
Was ist bei der Erfassung und Inventarisierung kirchlicher Kulturgüter
und Kunstschätze zu beachten? Wie kann ein sinnvolles Museumskonzept
aussehen? Solche Fragen stellen sich manche Kirchengemeinden, aber
auch Heimatsortgemeinschaften, die daran gehen, die Vergangenheit
der Siebenbürger Sachsen und ihrer Kirchengemeinden in Museen
zu dokumentieren und für die Nachwelt zu erschließen...

Wenn Totengedenken
in PS gemessen wird
Der
1. November war in Hermannstadt traditionell eine stille Rückbesinnung
auf die Dahingeschiedenen. Keine Familie, die nicht vorher oder
am Tag selber die Gräber in Ordnung brachte, mit Blumen und
Tannenzweigen schmückte und eine Kerze anzündete. Namentlich
die katholische Seite bot einen feierlichen Anblick mit all den
brennenden Kerzen in der Abenddämmerung...
Wie gesagt, war. Denn dieses Jahr herrschten modern times. Die Türen
des Friedhofes sperrangelweit offen, boten jedem Besucher mit wenig
Hirn aber vielen PS die Möglichkeit mit dem Wagen bis ans Grab
zu fahren, um dieses stimmungsvoll und halogen zu beleuchten ...
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Wichtigstes
Projekt der Bukarester evangelischen Gemeinde
Bukarest - Noch ist der Baustelle nicht anzumerken, wieviel
aufreibenden Einsatz und Arbeit sie für die Erstellung des Projekts,
das Einholen der Genehmigungen, die Konsolidierung des Baugrunds u.a.
gekostet hat. Im November 2003 hatte die Bukarester evangelische Kirchengemeinde
A.B. anlässlich der 150-Jahrfeier des heute noch in der Lutherana-Straße
stehenden Kirchengebäudes angekündigt, dass sie einen deutschen
evangelischen Kindergarten gründen will. Sie will damit an die
jahrhundertealte Tradition des evangelisch-deutschen Bildungswesens
in Siebenbürgen und in einigen Städten wie Bukarest und
Konstanza im außerkarpatischen Raum anknüpfen, die ...
Rückerstattungen am laufenden Band
dc.Temeswar - Sie ist als eine der hartnäckigsten
Kämpfer für die Rückerstattung enteigneten Besitzes
bekannt - nun hat die Nachfolgerin des rumänischen Großindustriellen
Dumitru Mociornitã, Marie-Rose, einen erneuten Sieg im Kampf
um das Vermögen ihres Ahnen errungen: der Temescher Präfekt
Ovidiu Drãgãnescu hat dieser Tage die Eigentumsurkunde
für 168 Hektar Wald im Weichbild der Gemeinde Großscham/Jamu
Mare unterzeichnet. Die Wälder haben, wie Marie-Rose Mociornitã
beweisen konnte, ihrer Familie gehört, so dass ....

Straßenbauarbeiten fortgesetzt
hb. Hermannstadt - Bald ist sie fertig, die Ausfahrtstraße
Richtung Mühlbach/Sebes. Noch fehlt die Kreisverkehrsanzeige
in der Kreuzung Mühlberg/Soseaua Alba Iulia - E.A.Bielz-Straße
und es muss die Brücke über den Zibin hergerichtet werden,
sagte Bürgermeister Klaus Johannis auf der Pressekonferenz am
Donnerstagvormittag.
Fast abgeschlossen ist auch die Asphaltierung ...

War der Bürgermeister Securitate-Spitzel?
wk. Reschitza/Karansebesch - Die Folgen des (vom Allianzpartner
PD so definierten) Verrats der PNL bei den Kreisratswahlen vom vergangenen
Sonntag tauchen auf: die Kreiszeitung "Sud-Vestul", die
sich im Besitz des PD-Bürgermeisters von Ferdinandsberg, Iancu
Simion- "Simi", befindet, veröffentlichte in ihrer
Mittwochsausgabe in Faksimile das ausgefüllte Formular der Securitate-Rekrutierung
des amtierenden Bürgermeisters von Karansebesch und Ex-Präfekten
Ion Marcel Vela (PNL) aus dem Jahr 1987 ... |
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Kronstädter
Orgel als Referenzinstrument
Am 29. Oktober d.J. meldete der Evangelische Pressdienst (epd):
"In einem Festgottesdienst mit dem pommerschen Bischof Hans-Jürgen
Abromeit ist am Sonnabend in Stralsund die restaurierte Buchholz-Orgel
in der St.-Nikolaikirche wieder eingeweiht worden. Das 1841 erbaute
Instrument ist (...) in den vergangenen drei Jahren für 1,6 Millionen
Euro rekonstruiert worden. Zuvor war die Orgel 20 Jahre lang nicht
mehr bespielbar ...
Hinter dem Verweis auf die große Buchholz-Orgel in der Kronstädter
Schwarzen Kirche, den diese epd-Nachricht enthält, verbirgt sich
ein interessantes Kapitel kultureller Beziehungen zwischen Siebenbürgen
und Deutschland bzw. zwischen dem siebenbürgischen Kronstadt/Brasov
und der Hansestadt Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Die Kronstädter
Buchholz-Orgel diente bei der Restaurierung der Stralsunder Orgel
als Referenzinstrument, und ...

Heimat kann man nicht an den Fußsohlen
mitnehmen
Der Autor, bis jetzt innerhalb des Karpatenbogens und andernorts eher
als ein Dithyrambiker der Minne bekannt, auch wenn sie in ungeheizten
Kulturheimsälen auf Klavieren zelebriert wird, macht sich in
vorliegendem Band vornehmlich Gedanken über den Menschen als
"zoon politicon". Er strebt dabei allerdings keine philosophische
"Tiefe" an ("Auch ein Nachtstopf ist tief" - B.
Brecht), sondern evoziert in der ihm eigenen lyrischen Diktion die
Befindlichkeit der Siebenbürger Sachsen, und nicht nur, in einer
Periode des vorigen Jahrhunderts, die in der Geschichte leider nur
mit dem Namen eines der düstersten Diktatoren der zivilisierten
Menschheit verbunden ist.
Frieder Schuller wurde 1942 im Pfarrhaus von Katzendorf geboren ...

Eichendorff wieder gefunden
Ende Oktober fand im Frankfurter Goethe-Museum der 18. Internationale
Kongress der Eichendorff-Gesellschaft statt, der auch diesmal namhafte
Germanisten und Forscher zusammenkommen ließ. Präsentiert
wurden wieder einfallsreiche Vortragsthemen, die von regen Diskussionen
gefolgt wurden.
Obwohl "unsere Zeit für Eichendorff keine Zeit hat",
so die Begrüßung durch den Präsidenten der Eichendorff-Gesellschaft,
Prof. Dr. Gunnar Och, nahm sich der diesjährige Kongress eine
erneute Lektüre der Eichendorffschen Texte und eine Auffrischung
des Gedächtnisses vor, "um routinierte Deutungen zu hinterfragen"... |
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