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Rumänien
erhofft von Berlin EU-Strategie in Energiepolitik
Bukarest (ADZ) - Rumänien erhofft von der deutschen
EU-Präsidentschaft eine Strategie für die EU-Energiepolitik
und für die Entbürokratisierung der Strukturen in Brüssel.
"Wenn das gelingt, kann das deutsche Mandat sehr erfolgreich
sein", sagte Staatspräsident Traian Bãsescu bei einem
Treffen mit den in Rumänien akkreditierten ausländischen
Journalisten ...

Kämpfe in der PNL gehen weiter
Bukarest (ADZ) - PNL-Vorsitzender Cãlin Popescu Tãriceanu
hatte sich am Wochenende mit den Vertretern der Parteiorganisationen
in der Moldau getroffen, diese Beratungen sollen nun mit den Vertretern
anderer Landesteile fortgesetzt werden. Auf der anderen Seite hatte
Valeriu Stoica den Vorschlag gemacht, Tãriceanu solle vom Parteivorsitz
zurücktreten und sein Stellvertreter, Landwirtschafts-minister
Gheorghe Flutur. ...

Warnstreik der öffentlichen Beamten
Bukarest (ADZ) - Für gestern hatte die Föderation
der Gewerkschaften der öffentlichen Beamten einen zweistündigen
Warnstreik vor Beginn der Dienststunden angesagt. Verlangt wird eine
Verdoppelung der Gehälter, diese sollen 2007 einen Durchschnitt
von 1225 RON erreichen, auch verschiedene Zuschläge werden verlangt
...

Die 19 Gemälde wurden rückerstattet
Hermannstadt (ADZ) - Sie sind wieder zu Hause. Die 19 Gemälde
aus der Sammlung des Barons Samuel von Brukenthal sind am Freitagmittag
unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen im Brukenthalmuseum in
Hermannstadt/Sibiu eingetroffen. Nach beinah 60 Jahren erhielten die
rechtmäßigen Besitzer die wertvollsten Gemälde der
Brukenthalschen Gemäldesammlung zurück. Kultur- und Kultusminister
Adrian Iorgulescu ließ es sich nicht nehmen, die Übergabe
selbst vorzunehmen ... |
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2,3
Milliarden Euro deutsche Investitionen
Bukarest (ADZ)
- Investoren aus den Niederlanden, Österreich und Deutschland
haben zusammen 42,2 Prozent der ausländischen Direktinvestitionen
in Rumänien bis Ende 2005 getätigt, teilte die Nationalbank
Rumäniens mit. Die Studie, die zusammen mit dem Nationalen Institut
für Statistik (INS) ausgearbeitet worden ist, berücksichtigte
dabei nur jene Investoren, die ...

Nationalbank: 5,213 Mrd. Euro Direktinvestitionen
2005
Bukarest (ADZ) - Die ausländischen Direktinvestitionen
haben in Rumänien im vergangenen Jahr 2005 ein Volumen von 5,213
Milliarden Euro erreicht, teilte die Nationalbank am Donnerstag mit.
Damit wurden die vorläufigen Zahlen zu den Direktinvestitionen
2005 nur leicht, um 16 Millionen Euro, nach oben korrigiert. Im Frühjahr
hatte ...

Arbeitslosenrate im September bei 5,0 Prozent
Bukarest (ADZ) - In Rumänien waren Ende
September 440.200 Arbeitslose registriert, um 53.600 weniger als ein
Jahr zuvor. Die Arbeitslosenrate lag damit bei 5,0 Prozent, teilte
das Nationale Institut für Statistik (INS) mit. 42,6 Prozent
der Arbeitslosen waren Frauen. Überdurchschnittliche hohe Arbeitslosigkeit
...

Nettolohn um 2,3 Prozent höher im September
Bukarest (ADZ) - Im September ist der durchschnittliche
Nettolohn in der rumänischen Wirtschaft im Vormonatsvergleich
nominell um 2,3 Prozent auf 860 Lei gestiegen. Angesichts einer Monatsinflation
von nur 0,05 Prozent betrug der Kaufkraftanstieg praktisch knapp 2,3
Prozent. Wie das Nationale Institut für Statistik (INS) weiter
mitteilte, betrug der Brutto-Durchschnittslohn im September 1148 Lei
und war damit ebenfalls um 2,3 Prozent höher als im August
...

Direktinvestitionen um 57 Prozent gestiegen
Bukarest (ADZ) - Die ausländischen Firmen
haben ihren Tochtergesellschaften und Zweigstellen in Rumänien
in den ersten acht Monaten dieses Jahres Darlehen im Gesamtwert von
1,975 Milliarden Euro gewährt. Das seien 45,6 Prozent der gesamten
ausländischen Direktinvestitionen im Zeitraum Januar bis einschließlich
August 2006 in Höhe von 4,33 Milliarden Euro ...

Möbelkonzern Ikea steigt 2007 in Rumänien
ein
Bukarest (ADZ) - Die schwedische Möbel-Einzelhandelskette
Ikea eröffnet im Frühjahr 2007 ihren ersten Möbelmarkt
in Rumänien, und zwar im Norden von Bukarest. Die Investition
beläuft sich auf rund 10 Mio. Euro. Im Moment arbeiten in Bukarest
30 Leute für das schwedische Unternehmen, bis zur Eröffnung
des Ladens soll das Personal auf 400 Angestellte aufgestockt werden
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Hoffnung trotz Personalmangel und fehlender
Liebe
In Rumänien leben mittlerweile mehr als 7200 Kinder und Jugendliche
zwischen 15 und 19 Jahren mit HIV. Ein Großteil von ihnen
steckte sich zwischen 1986 und 1991 mit dem Virus an, als man sie
mit infizierten Spritzen und Bluttransfusionen behandelte. Heute
leben viele Kinder von damals als Jugendliche in Heimen.
Almut Geiger und Heidi Nitzsche kommen aus Deutschland
und arbeiten zurzeit in einem Heim für HIV-infizierte Jugendliche
in Vidra, südlich von Bukarest. Beide ...

Das ewige und faszinierende Rumänien
"Das ewige und faszinierende Rumänien" hieß
ein vor etlichen Jahren von der damaligen PDSR-Regierung unter dubiösen
Umständen finanzierter Bildband, der die Schönheiten Rumäniens
pries, "das ewige und faszinierende Rumänien" sagen
ironische Zungen, wenn wieder einmal Absurdistan winkt.
Ewig und faszinierend ist aber vor allen Dingen das verborgene Leben
unseres baldigen EU-Mitglieds, welches, wenn es hervorblitzt, einen
nur zum Staunen bringt. Spulen wir kurz einige Szenen ab. Sie haben
keine Moral, wir lernen nichts daraus, doch haben sie eins gemeinsam:
Sie sind so skurril, dass sie auch den geübten Beobachter buchstäblich
sprachlos lassen.
Unlängst am frühen Vormittag in Bukarest ...

Der Geldsegen
Der
bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller sagte am Montag
in Bukarest: Rumänen könnten in Bayern "in kurzer
Zeit viel Geld mit gut bezahlter Arbeit verdienen". Gut bezahlte
Arbeit? Der Politiker sprach über Erntehelfer. Wollte man einem
deutschen Arbeitslosen weismachen, er könne als Erntehelfer
in kurzer Zeit viel Geld verdienen bzw. er werde gut bezahlt, würde
der wahrscheinlich - einen Witz vermutend - lachend abwinken. Knochenarbeit
für fünf Euro die Stunde? Nein danke.
Doch diese Seite der Medaille ließ Miller in Bukarest unerwähnt,
sprach lediglich von ...

Wenn die Flamme viermal spiegelt
Die
Thermopane-Billiganbieter lassen die sonst bedächtige Stimme
des Werkstattleiters anschwellen. "Wissen Sie, die Leute kommen
zu uns und haben keine Ahnung, was Qualität heißt. Sie
sehen nur auf den Preis, aber was ihnen die Hinterhofwerkstatt anbietet,
wissen sie erst, wenn die Fenster sich verziehen, nicht mehr aufgehen
oder einfach zwischen den Scheiben anlaufen."
Qualität wird großgeschrieben in der Rosenauer Thermopane-Werkstatt
der Faber-Consult Saxonia GmbH, die an einer Stelle zu finden ist,
an der man sie eher nicht vermutet. Fährt man, von Kronstadt/Brasov
kommend, durch Rosenau/Râsnov durch, in Richtung Bran oder
Zãrnesti, so stellt man unwillkürlich, hier, in der
Unteren und der Oberen Langgasse/Caraiman-Straße fest
...

Sanfter
Ökotourismus könnte eine Lösung sein
Die
letzte intakte Waldlandschaft in ganz Mittel- und Südosteuropa
soll, Satellitenaufnahmen zufolge, im Naturschutzgebiet Retezat
in Rumänien liegen. Hier leben viele Tiere und Pflanzen, die
nirgendwo anders in Europa anzutreffen sind. Greenpeace-Experten
setzen sich nun dafür ein, das Einmalige zu bewahren und Zerstörungen
zu verhindern. Denn das Straßenbauamt Temeswar/Timisoara (DRDPT)
will mitten durch das Gebiet die Nationalstraße DN66A bauen
- von Petroscheni/Petrosani bis Herkulesbad/Bãile Herculane,
über den Nationalpark Retezat, Domogled-Cernatal / Domogled-Valea
Cernei und den Geopark Hateg. Das Straßenbauamt hat laut Greenpeace
weder eine Umwelt-Studie zu dem Projekt durchgeführt, noch
ist es im Besitz einer Umwelt-Bescheinigung von der Umweltschutzagentur
...

Reine Interpretationssache
Im
Banat und in Siebenbürgen lebt man am besten. Das behaupten
zumindest die Autoren einer Studie, die in der Wochenzeitung "Capital"
veröffentlicht wurde. Der zufolge geht es den Bewohnern von
Temeswar/Timisoara, Konstanza/Constanta, Hermannstadt/Sibiu, Kronstadt/Brasov,
Großwardein/Oradea, Arad, Klausenburg/Cluj-Napoca, Turda,
Ploiesti und Pitesti am besten. Bukarest mal ausgenommen, denn die
Landeshauptstadt wurde gar nicht in dieses erste Ranking der Lebensqualität
in Rumänien miteinbezogen. Nicht weil man dort so schlecht
leben würde, sondern einfach weil die Hauptstadt, die schon
immer ein Wasserkopf war, alles andere in diesem Land übertrifft.
Durchaus angemessen die Kriterien, die von den Capital-Experten
(ausschließlich Bukarester!) benutzt wurden, um den Städte-Top
aufzustellen
Vom Sammelsurium zum
Museum
Wie
lässt sich ein neues Kirchenmuseum oder ein Heimatmuseum gründen?
Was ist bei der Erfassung und Inventarisierung kirchlicher Kulturgüter
und Kunstschätze zu beachten? Wie kann ein sinnvolles Museumskonzept
aussehen? Solche Fragen stellen sich manche Kirchengemeinden, aber
auch Heimatsortgemeinschaften, die daran gehen, die Vergangenheit
der Siebenbürger Sachsen und ihrer Kirchengemeinden in Museen
zu dokumentieren und für die Nachwelt zu erschließen...

Wenn Totengedenken
in PS gemessen wird
Der
1. November war in Hermannstadt traditionell eine stille Rückbesinnung
auf die Dahingeschiedenen. Keine Familie, die nicht vorher oder
am Tag selber die Gräber in Ordnung brachte, mit Blumen und
Tannenzweigen schmückte und eine Kerze anzündete. Namentlich
die katholische Seite bot einen feierlichen Anblick mit all den
brennenden Kerzen in der Abenddämmerung...
Wie gesagt, war. Denn dieses Jahr herrschten modern times. Die Türen
des Friedhofes sperrangelweit offen, boten jedem Besucher mit wenig
Hirn aber vielen PS die Möglichkeit mit dem Wagen bis ans Grab
zu fahren, um dieses stimmungsvoll und halogen zu beleuchten ...
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Historisches
Moment in Hermannstadt
cp. Hermannstadt - "Dies ist ein wahrhaftig historisches
Moment. Nicht nur weil die Bilder nach einer 48-jährigen Wanderschaft
in ihre Heimat zurückgekehrt sind, sondern vor allem, weil es
Meisterwerke der Kunst sind", sagte Kulturminister Adrian Iorgulescu
vor dem Entpacken der Gemälde. Es sei selbstverständlich,
dass die wertvollen Kunstgegenstände vor 2007 - wenn Hermannstadt
zusammen mit Luxemburg europäische Kulturhauptstadt sein wird
- nach Hause kommen. Es handelt sich um Gemälde berühmter
Maler wie Jan van Eyck, Pieter Bruegel d.J., Hans Memling, Alessandro
Magnasco oder Philips Wouwermann ...
Der Grosse Tag Temeswars
Temeswar - Der 16. Oktober 1716 ist für immer
in den Geschichtsbüchern festgeschrieben: an diesem Tag - also
genau vor 290 Jahren - zogen die osmanischen Besatzer aus der bedeutenden
Festung Temeswar ab, die sie vor 154 Jahre erobert hatten. Es war
ein wahrer Triumphzug des Anführers des kaiserlichen Heeres,
Prinz Eugen von Savoyen. Dieser kam 1663 in Paris zur Welt und 1697
bekam er den Oberbefehl des Heeres gegen die Türken ....

Bettler betteln, Huren huren, Diebe stehlen
Bukarest - Brechend voll war das Bu-karester Odeon-Theater
am Abend des 10. November. Das Deutsche Staatstheater Temeswar gastierte
mit der "Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht und Kurt Weill
auf dem Nationalen Theaterfestival. Drei ganze Stunden dauerte die
Aufführung, für das Spiel war Victor Ioan Frunzã,
für die Musik Tibor Cári verantwortlich. Sie versetzten
die Brechtsche Gesellschaftskritik ins London der 20er Jahre, in die
Zeit, in der das Stück auch uraufgeführt wurde - mit großem
Erfolg übrigens. Kurt Weills Musik wurde getreu der Originalfassung
wiedergegeben ...

Betriebswirtschaftliche Arbeiten
hb. Hermannstadt - Zum dritten Mal wurde der vom REHAU-Unternehmen
gestiftete Preis für eine von rumänischen Studenten verfasste
herausragende betriebswirtschaftliche Arbeit mit Bezug zu internationalen
Industrieunternehmen, am Freitag, dem 10. November, verliehen. Der
Hauptpreis (1500 Euro) ging an Ana Cristina Rosu, Absolventin des
deutschsprachigen Studiengangs der Akademie für Wirtschaftswissenschaften
in Bukarest ... |
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Kronstädter
Orgel als Referenzinstrument
Am 29. Oktober d.J. meldete der Evangelische Pressdienst (epd):
"In einem Festgottesdienst mit dem pommerschen Bischof Hans-Jürgen
Abromeit ist am Sonnabend in Stralsund die restaurierte Buchholz-Orgel
in der St.-Nikolaikirche wieder eingeweiht worden. Das 1841 erbaute
Instrument ist (...) in den vergangenen drei Jahren für 1,6 Millionen
Euro rekonstruiert worden. Zuvor war die Orgel 20 Jahre lang nicht
mehr bespielbar ...
Hinter dem Verweis auf die große Buchholz-Orgel in der Kronstädter
Schwarzen Kirche, den diese epd-Nachricht enthält, verbirgt sich
ein interessantes Kapitel kultureller Beziehungen zwischen Siebenbürgen
und Deutschland bzw. zwischen dem siebenbürgischen Kronstadt/Brasov
und der Hansestadt Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Die Kronstädter
Buchholz-Orgel diente bei der Restaurierung der Stralsunder Orgel
als Referenzinstrument, und ...

Heimat kann man nicht an den Fußsohlen
mitnehmen
Der Autor, bis jetzt innerhalb des Karpatenbogens und andernorts eher
als ein Dithyrambiker der Minne bekannt, auch wenn sie in ungeheizten
Kulturheimsälen auf Klavieren zelebriert wird, macht sich in
vorliegendem Band vornehmlich Gedanken über den Menschen als
"zoon politicon". Er strebt dabei allerdings keine philosophische
"Tiefe" an ("Auch ein Nachtstopf ist tief" - B.
Brecht), sondern evoziert in der ihm eigenen lyrischen Diktion die
Befindlichkeit der Siebenbürger Sachsen, und nicht nur, in einer
Periode des vorigen Jahrhunderts, die in der Geschichte leider nur
mit dem Namen eines der düstersten Diktatoren der zivilisierten
Menschheit verbunden ist.
Frieder Schuller wurde 1942 im Pfarrhaus von Katzendorf geboren ...

Eichendorff wieder gefunden
Ende Oktober fand im Frankfurter Goethe-Museum der 18. Internationale
Kongress der Eichendorff-Gesellschaft statt, der auch diesmal namhafte
Germanisten und Forscher zusammenkommen ließ. Präsentiert
wurden wieder einfallsreiche Vortragsthemen, die von regen Diskussionen
gefolgt wurden.
Obwohl "unsere Zeit für Eichendorff keine Zeit hat",
so die Begrüßung durch den Präsidenten der Eichendorff-Gesellschaft,
Prof. Dr. Gunnar Och, nahm sich der diesjährige Kongress eine
erneute Lektüre der Eichendorffschen Texte und eine Auffrischung
des Gedächtnisses vor, "um routinierte Deutungen zu hinterfragen"... |
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