Große Einweihungszeremonien für Erlösungskathedrale

Bauarbeiten sollen bisher 120 Millionen Euro gekostet haben

Dienstag, 27. November 2018

Einige Tage nach der großen Einweihungszeremonie wird die Erlösungskathedrale wieder geschlossen und es geht mit den Bauarbeiten weiter.
Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) - Etwa 30.000 Gläubige und 2000 geladene Gäste haben am Sonntagvormittag den Feierlichkeiten zur Weihe der Kathedrale der Nationalen Erlösung in Bukarest beigewohnt. Pilger aus dem ganzen Land hatten sich vor der Baustelle versammelt, viele waren in rumänischen Volkstrachten gekleidet und trugen die Fahnen Rumäniens und der Rumänischen Orthodoxen Kirche. Anwesend waren Premierministerin Viorica Dăncilă, der Vorsitzende des Verfassungsgerichts Valer Dorneanu und zahlreiche andere Vertreter der politischen Klasse und der Kultur. Die Zeremonien begannen bereits am Freitag. An den Messen sowie an der Einweihungszeremonie beteiligte sich die gesamte hohe Geistlichkeit der Rumänischen Orthodoxen Kirche, Hauptzelebranten waren der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomeos I., der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel sowie der griechische Erzbischof von Patras, Chrysostomos. Vertreten waren auch andere orthodoxe Schwesterkirchen.

Am Samstag wurden der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel und sein rumänischer Gastgeber Daniel von Staatspräsident Klaus Johannis empfangen, der jedoch an den Feierlichkeiten von Sonntag nicht teilnehmen konnte. Das Staatsoberhaupt weilte am Sonntag in Brüssel, wo die Sondersitzung des Europäischen Rates zum Thema des Brexit-Vertrags stattfand. In einem Brief an den Patriarchen der Rumänischen Orthodoxen Kirche schrieb Johannis, dass die Weihe der Nationalen Erlösungskathedrale für alle Rumänen orthodoxen Glaubens eine besondere historische Symbolkraft ausstrahle, der Gottesbau bringe das Volk zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt zusammen, der bevorstehenden Jahrhundertfeier.
Die Bauarbeiten begannen 2010, sie sollen bisher etwa 120 Millionen Euro gekostet haben, die größtenteils aus der Staatskasse kommen.

Kommentare zu diesem Artikel

Dieter, 27.11 2018, 14:45
Der Weg vom Gläubigen zum Gläubiger kann manchmal recht kurz sein.
120 Mio aus der Staatskasse.

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