Staat soll die Evakuierungen von Roma stoppen

Donnerstag, 20. Juni 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Mit der Errichtung eines Spielkartenhauses am Universitätsplatz am Dienstag protestierte Amnesty International gegen Zwangsevakuierungen von Roma aus Stadtzentren in periphere Zonen und „inadäquate Wohnungen“. Fünf Fälle wurden in einer Studie vorgestellt, in denen Roma aus Baia Mare, Klausenburg/Cluj-Napoca und Piatra Neamţ wegen Renovierung des Zentrums umgesiedelt worden waren. Durch Zuweisung in kleinere Ersatzwohnungen mit mangelnder Sanitärinstallation verstoße der Staat gegen die akzeptierten internationalen Standards, zu denen das Recht auf annehmbaren Wohnraum gehöre. In einem der Fälle wurde die Demolierung eines improvisierten Stadtviertels und die Umsiedlung in Räume einer ehemaligen Fabrik kritisiert.

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