Vâlcov beschuldigt Cioloș, Crețu und „viele Länder“

Internationale Interessen „verhindern“ Autobahnbau

Dienstag, 04. Dezember 2018

Bukarest (ADZ) - Darius Vâlcov, Berater von Premierministerin Viorica Dăncilă, hat am Sonntagabend bei Antena 3 Anschuldigungen gegen Ex-Premierminister Dacian Cioloș und EU-Kommissarin Corina Crețu geäußert, außerdem seien „verschiedene Länder“ daran schuld, dass Rumänien nicht genügend Autobahnen gebaut habe, da internationale Interessen bestehen, die einen fließenden Verkehr in Rumänien nicht billigen würden.

Laut Vâlcov sei der US-Geschäftsmann George Soroș der „Puppenspieler“ von Dacian Cioloș, der die Aktienwerte senken will und Rumänien als „eine Firma“ betrachtet. Corina Crețu soll betreffend der EU-Finanzierung von drei Spitälern wichtige Einzelheiten verschweigen. Die EU-Kommissarin beharrt darauf, dass seitens der EU keine öffentliche-private Finanzierung erwünscht sei, wie die rumänische Regierung das bevorzugen würde. Bekanntlich wurde Vâlcov Anfang des Jahres in einem Korruptionsverfahren erstinstanzlich zu 8 Jahren Haft verurteilt. Der Ex-Bürgermeister von Slatina soll bei Auftragsvergaben an lokale Unternehmen eine „Provision“ von 20 Prozent des jeweiligen Auftragswertes gefordert und kassiert haben.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 04.12 2018, 12:16
Immer wieder denkt man,bei den Regierenden ist der Zenit der Dummheit erreicht...und immer wieder muß man sich eines Besseren belehren lassen.

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