An Veranstaltungen auch in den Herkunftsortschaften beteiligt

In den Pfingstausgaben der Publikationen der Heimatortsgemeinschaften geblättert (III)

Freitag, 06. Juli 2018

„Honigberger Heimatbrief“ (32. Ausgabe, Pfingsten 2018)

Schon die Umschlagseiten der einmal jährlich erscheinenden Publikation der Honigberger Heimatortsgemeinschaft in Deutschland ziehen das Interesse an.  Das Bild vom Oktoberfestumzug 2017 in München, in dem die Burzenländer Frauentracht auf dem Titelblatt zu bewundern ist, ist vielsagend. Auf der letzten Umschlagseite der rund 80  A4-Seiten umfassenden Ausgabe werden einem zahlreiche Angebote  wie Ortsmonographie, andere Heimatbücher, Kalender der HOG, Poster, Aufkleber, Kinder- und Bilderbücher, Dokumentarfilme (CD) gemacht, die man auch  in der hiesigen Kirchenburg erwerben kann. Die dritte Auflage des Honigberger Kalenders für 2018, der mit einer Drohne gemachte Aufnahmen enthält,  hat uns nicht erreicht, so konnten wir diesen nicht wie auch die beiden vorangegangenen Auflagen den Lesern vorstellen.

Adelheid Theil, die seitens der Honigberger Nachbarschaft in Deutschland gemeinsam mit Gudrun Kloos und Karla Kuhn für die Herausgabe des Honigberger Heimatbriefs zuständig ist, heißt die Honigberger willkommen zu dieser 32. Ausgabe und spricht im Vorwort auch die Einladung zum  Heimattreffen aus, das vom 12.  bis zum14. Oktober 2018 in Rothenburg stattfindet. Das Programm wird dann ausführlich mit allen organisatorischen Angaben auf den nächsten zwei Seiten geboten. Anneliese Madlo, Vorsitzende der Honigberger Nachbarschaft in Deutschland, geht in dem Bericht des Vorstandes auf die wichtigsten Ereignisse im Leben der HOG ein, spricht ihren Dank an die Spender aus, ohne die man nicht weiterführen könnte was die Vorgänger begonnen haben. Sehr ausführlich und reich illustriert ist der Bericht zum Richt- und Sitttag 2018 gezeichnet von Kuratorin Erika Popescu, aus dem ersichtlich ist wie vielseitig der Einsatz für Reparaturen an der Kirchenburg, Pfarrhaus, Friedhof ausgefallen sind, wie reich die Kulturtätigkeiten und geistlichen Ereignisse waren. Auch das Ergebnis der kirchlichen Wahlen im November 2017  wird geboten. Als Kuratorin wurde Erika Popescu wiedergewählt. Herzlichen Glückwunsch dazu. Informiert werden die Leser über  die Verbandstagung  der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften, der 35. Tagung der HOG-Regionalgruppe Burzernland, über die Teilnahme der Burzenländer am Oktoberumzug 2017 in München, mit Eindrücken vom vorjährigen Sachsentreffen in Hermannstadt. Viele der Honigberger finden sich wieder in den Berichten vom 5. Wanderwochenende, dem 5. Burzenländer Blasmusikantentreffen, von den Klassentreffen der verschiedenen Jahrgänge.  


Mit den Berichten aus der Heimat werden sicher besonders die Honigberger, die im Ausland eine zweite Heimat gefunden haben, angesprochen. Pfarrer Kurt Boltres  schreibt u.a über die Reise des Kirchenchores nach Karlsburg, über die Feier der 500 Jahre Reformation auch in Honigberg, der Anpflanzung eines Apfelbäumchens im Burghof. Berichte über die Seelenzahl im Kronstädter Kirchenbezirk, die Wahlen im Kronstädter Kreisforum, die vielseitigen Familieninformationen gehören zu den weiteren Materialien, die im Inhalt dieser reichhaltigen Ausgabe  des Heimatbriefes enthalten sind.

„Neustädter Nachrichten“ (Nr. 212, Jahrgang 61, Sommer 2018)

Vielseitig an Information und Berichten ist auch die neuste Ausgabe der „Neustädter Nachrichten“, die kürzlich in unserer Redaktion eintraf. Informiert wird der Leser über Auslandsreisen in die ferne Welt, die Neustädter unternommen haben und die hiesigen Leser auch mit den dabei stattgefundenen Begegnungen mit fremden Menschen ins Bild setzen. Pfarrer Uwe Seidner bietet in seinem ersten Teil des Reiseberichtes unter dem Titel „Gegen den Strom. Zu Besuch bei evangelischen Glaubensgeschwistern entlang der Seidenstraße“ sehr ansprechende Eindrücke dieser besonderen Ausfahrt, die er mit Jugendlichen unternommen hat. Der Reisebericht hat besonderen Anklang auch bei den Zuhörern der deutschen Vortragsreihe im Kronstädter Forum und bei den Lesern unserer Wochenschrift ausgelöst.  Dazu werden auch ansprechende Illustrationen geboten, die den Bericht bestens illustrieren. 

Ein weiterer Reisebericht wird von Arno Casper gezeichnet, der über die Motorradtour  bis in die Monogolei berichtet und den Leser im Bann hält. Die zahlreichen Fotos, die dem Bericht beigefügt sind, führen einen in diese für uns fremde Welt ein. Und Ronja Schramm bietet ebenfalls einen ansprechenden Reisebericht, der die Leser nach Israel führt.

Einleitend zu der Vorstellung dieser  informativen Ausgabe, die rund 76 Seiten im A4 Format umfasst, werden diese Reiseberichte hervorgehoben, da sie einen bedeutenden Teil umfassen. Doch zurück zu dem Geschehen in der Neustädter Heimatortsgemeinschaft und der Heimatgemeinde. Bei den Vorstandswahlen anlässlich des Neustädter Treffens, das am 9. Juni l.J. stattgefunden hat, fand ein Wechsel in der HOG-Leitung statt. So wie angekündigt stellte sich der langjährige Vorsitzende Helfried Götz nicht mehr zur Wahl. An seine Stelle wurde Manfred Roth gewählt. Als Stellvertreterin steht ihm zu Seite Monika Zackel, geborene Nikolaus. Altnachbarvater Helfried Götz, der sich bleibende Verdienste in der HOG und der Bindung zur Heimatgemeinde erworben hat, wird weiterhin dem neuen Vorstand als Berater zur Seite stehen.  Dem neuen Vorstand gehören Anita Seiler-Porr (Schriftführerin), Edgar Boltres (Kassierer), Hugo Schullerus und Jan Roth (Jugendvertreter), Beate Schramm und Nora Zacker (Redaktion des Heimatbriefes), Gerhard Schuster und Herwig Porr (Kassenprüfer), Christian Wagner (Ahnenforscher) und Gert Wagner (Hompage und Datenbank) an. Herzlichen Glückwunsch zu der Wahl und viel Arbeitskraft  wünschen auch wir dem neuen Vorstand.

 Geehrt wird der Kurator der Neustädter Kirchengemeinde Erhard Porr anlässlich seines 80. Geburtstages, der von Pfarrer Uwe Seidner auch in unserer Wochenschrift aus diesem Anlass geehrt wurde.

Der Inhalt der Ausgabe ist besonders ansprechend, wobei die Osterbotschaft von Altdechant Klaus Daniel in die Neustädter Ortschronik eingehen wird.  Den Lesern sind die von Birgit Kelle  niedergeschriebenen Gedanken  über „Deutsche unter Deutschen“ zu empfehlen, die sich auf den Begriff der Heimat bezieht und der Frage nachgeht, nach nun über 25 Jahren nach der Deutschen Einheit was den nun deutsch sei oder was Heimat bedeutet, nachgeht. Beate Schramm geht auf die Ursprünge der Familie Dold ein, die in Neustadt sehr verbreitet war, Peter Lukesch  grüßt die Leser mit  Aquarellen der Kirchenburgen und den dazu gebotenen Begleittexten.

Die neuste Ausgabe  der „Neustädter Nachrichten“ bietet einem eine vielseitige Lektüre, die sicher nicht nur den Leser mit Neustädter Wurzeln anspricht.   

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