Ein wichtiges Bindeglied zwischen den Mitgliedern der HOG

Neue Ausgaben der Publikationen der Heimatortsgemeinschaften erschienen (II)

Sonntag, 28. Januar 2018

„Kronstädter Mitteilungsblatt“ mit Sonderheft
(Nr. 4, Dezember 2017)

Das „Kronstädter Mitteilungsblatt“ gehört zu den neusten Publikationen einer Heimatortsgemeinschaft, nachdem der Zusammenschluss der Kronstädter- mit der Bartholmäer-Gemeinschaft in Deutschland stattgefunden hat. Nun erscheint auch nur noch eine Publikation nach der Fusion, wobei diese Ausgabe auch besonders an Aktualität und Information durch den im Sommer stattgefundenen Besuch des Vorsitzenden Anselm Honigberger mit seiner Gattin Annemarie in Kronstadt gewonnen hat. Anselm Honigberger bezeichnet in seinem Vorwort, 2017 als ein an Ereignissen beson-ders reiches Jahr. Als wichtige Aufgabe sieht er die Intensivierung der Kontakte und Zusammenarbeit mit Kronstadt.

Als besondere Ereignisse für 2018 nennt er das Bartholomäusfest am 26. August in Kronstadt, und das Kronstädter Treffen am 27. Oktober in Bad Wimpfen. In der Heimatstadt hatten sie Gespräche mit Vertretern der beiden Kirchengemeinden, des Deutschen Forums, haben an der Verleihung des Apollonia-Hirscher-Preises an Dr.-Ing. Dieter Simon teilgenommen.
In einzelnen Berichten wird auf den in Kronstadt stattgefundenen Kirchentag, auf die Teilnahme am Festumzug des Münchner Oktoberfestes, auf die Tagung der Regionalgruppe Burzenland in Crailsheim eingegangen.

Anlässlich seines 80.Geburtstages wird Hansgeorg von Killyen geehrt der sich generationenübergreifender Anerkennung und Wertschätzung erfreut. Die vielseitige Ausgabe der Publikation, für deren Redaktion Horst Müller und Ortwin Götz zeichnen, umfaßt auch eine Beilage, die als Sonderheft der Geschichte des Kelchs gewidmet ist, als „eine Bartholomäer Fortsetzungsgeschichte mit europäischen Dimensionen und glücklichem Ausgang“ bezeichnet wird. Ausführlich wird der Kirchenkelch, der nach 101 Jahren wieder in Besitz der Bar-tholomäer Kirchengemeinde gelangte, präsentiert. Vorgestellt werden die sechs „Hauptakteure der Wiederbeschaffung“: Hon.-Prof. Dr. Thorsten Albrecht, Kunstreferent der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, der Historiker Thomas Şindilariu, Rechtsanwalt Wilhelm-Georg Hietsch in Wiehl-Drabenderhöhe, Rechtsanwalt Arnold Ungar, Werner Lehni, Kurator der Bartholomäer Kirchengemeinde und Dr. Albrecht Klein, Kirchenvater dieser Kirchengemeinde. Die Geschichte, wie der Kelch wieder in Besitz der Batholomäer Kirchengemeinde nach über 100 Jahren gelangte, ist einem Krimi ähnlich. Auch in der einheimischen deutschen Presse, aber auch den rumänischen Medien wurde des öfteren über die eingeleiteten Schritte informiert. Somit ist das Sonderheft „Der Neue Kelch“ eine bleibende Dokumentation über einen besonderen Kirchenschatz, der wieder in Besitz dieser Gemeinde gelangte, und in der Geschichte der Evangelischen Kirche einen Sonderplatz einnehmen wird.

„Marienburger Nachrichten“
(36. Jahrgang, Nr. 51, Weihnachten 2017)

Im Mittelpunkt dieser Ausgabe stehen die Dokumentation von Bernddieter Schobel, die auch in anderen Heimatblättern zu lesen ist und der vor 500 Jahren stattgefundenen Reformation gedenkt. Desgleichen ein Besuch auf der wiederaufgebauten Burg von Marienburg mit zahlreichen ansprechenden Fotos, die allerdings noch nicht offiziell für Besucher geöffnet worden ist.

In ihrem Editorial spricht Nachbarmutter Brunhild Schoppel-Groza einige Gedanken über die wichtigsten Ereignisse des Vorjahres, des bevorstehenden 2018 aus. Darunter die Einladung zum 20. Marienburger Treffen am 13. Oktober 2018, zum Burzenländer Blasmusikantentreffen am 16. - 18. März 2018 in Friedrichroda. Mehrere Berichte, Fotoinformationen, darun-ter die Marienburger Trachtenträger beim Trachtenumzug am Münchener Oktoberfest, von der Gedenkveranstaltung am Stichtag dem 16. Oktober 2017 beim Studentendenkmal in Marienburg ergänzen den Inhalt. Familieninformationen und … vermutlich etwas vorgezogene Geburtstagswünsche (2019!), ergänzen diese aufschlußreiche Ausgabe. Besonders ist die ausführliche Bildinformation hervorzuheben, die oft aussagekräftiger als schriftliche Texte ist.

„Neustädter Nachrichten“
(Nr. 211., Jahrgang 60, Winter 2017)

Peter Lukesch denkt in seinem Vorwort an Neustadt, „auch an die vielen Neustädter, die heute zerstreut in unserer neuen Heimat Deutschland leben“, aber auch an den HOG-Vorstand, der das diesjährige Treffen am 9. Juni 2018 in Ludwigsburg organisiert, und hoffentlich mehr Erfolg als vor drei Jahren haben wird. In diesem Kontext wird die Einladung ausgesprochen und das Programm geboten, wie auch die Satzung der Heimatgemeinschaft Neustadt vergegenwärtigt. Einladungen werden auch zum Geschworenen Montag und zur Herbstwanderung vom 3. - 7. 10. 2018 ausgesprochen. Reiseberichte sind übrigens vorherrschend in dieser Ausgabe und kommen sicher besonders bei der jungen Generation gut an. Peter Lukesch schreibt über eine 2008 vorgenommene Reise in die Heimat und bietet dabei viele geschichtliche Daten und Fotos.

Brigitte und Hemi Chrestels berichten über die Herbstwanderung der Neustädter Gruppe in der Oberlausitz, Ronja Schramm berichtet über die fünf Wochen, die sie dem Reiseziel Island gewidmet hat. Birgit Hamrich schreibt über das Klassentreffen des Jahrgangs 1972/1973, Renate Götz über die Teilnahme der Neustädter beim Münchner Oktoberfest im Trachten- und Schützenzug. Sie bezieht sich auch auf das in Hermannstadt stattgefundene Sachsentreffen, Hildegard Zintz stellt den fast hundertjährigen Turnsaal aus Neustadt vor, der in neuem Glanz erstrahlt. Die reiche Illustration, die Familieninformationen, leider auch viele Todesanzeigen, führen einen in die Neustädter Aktualität ein.

Zu der am 7. Oktober 2017 gefeierten Goldenen Hochzeit von Altdechant Klaus Daniel mit Gattin Ute, wünschen auch wir ihnen im Namen unserer Leser die besten Wünsche, Gesundheit und eine weitere gesegnete Tätigkeit in der Bartholomäer Kirchengemeinde.
 

(Fortsetzung folgt)

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