Dialog und Kultur

Präsentation des 32. Bandes der Reihe „Kärnten Dokumentation“

Samstag, 18. März 2017

Prof. Dr. Hans Klein, Beatrice Ungar und Mag. Udo Puschnig (v.l.n.r.) bei der Präsentation des 32. Bandes der Reihe „Kärnten Dokumentation“.
Foto: Eveline Cioflec

Hermannstadt – Die feierliche Buchpräsentation des 32. Bandes „Dialog und Kultur. Beiträge zum Europäischen Volksgruppenkongress 2015 und Sonderthemen“ der vom Amt der Kärntner Landesregierung herausgegebenen Reihe „Kärnten Dokumentation“ hat am vergangenen Freitag im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt/Sibiu stattgefunden. Prof. Dr. Hans Klein leitete mit einer Übersicht zum Band den Abend ein. Mag. Udo Puschnig, Mitherausgeber des Bandes und Vertreter der Kärntner Landesregierung, begrüßte die Teilnehmer mit einem erfrischenden „persönlichen Siebenbürgen von A-Z“, in dem er alphabetisch Schwerpunkte, die Siebenbürgen kennzeichnen, hervorhob.
Den interethnischen und interkulturellen Beziehungen gewidmet, umfasst der Band Beiträge zum 26. Europäischen Völkergruppenkongress in Klagenfurt am Wörthersee und greift Themen zu „Volksgruppen – sprachliche Vielfalt – ökonomischer Vorteil“ auf, wie den Übergang von Minderheitenschutz zu „Managing diversity“ oder Mehrsprachigkeit als Wettbewerbsvorteil.

Die Beiträge zu „Sonderthemen“, erst in den letzten Ausgaben der Reihe als ergänzend zu den Kongressbeiträgen aufgenommen, machen in diesem Band den größeren Teil aus, wobei die meisten thematischen Bezug zu Kärnten aufweisen, so auch die Beiträge zur Schriftstellerin Ingeborg Bachmann. Darüber hinaus wären die informativen Beiträge „Volkszählungen in Rumänien und die deutsche Minderheit“ von Waldemar Günter König und Erwin Josef Ţigla, oder auch „Ukraine – Nicht mehr eine Terra incognita“ von Oleksandra Saienko hervorzuheben. Beatrice Ungar, Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, stellte ihren Beitrag „Pluri- nicht Multikulturalität” vor, in dem sie den begrifflichen Vorschlag des Theologen und Historikers Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Philippi aufgreift, anstatt von „unserer ‚multikulturellen‘ Heimat“ zu sprechen, die „Plurikulturalität“ zu betonen, und bestärkte diesen Vorschlag mit Beispielen aus der Praxis, in denen sie auf Siebenbürgen fokussiert. Den musikalischen Rahmen des Abends gestalteten Brita Falch-Leutert und Jürg Leutert mit drei erquickenden vierhändig am Klavier gespielten Stücken von Steve Dobrogosz „Three Marches“.

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