Schülerinternat für Deutsche Berufsschule

Gute Zusammenarbeit des DWK mit Bürgermeisteramt und Schulinspektorat

Mittwoch, 12. September 2018

 Kronstadt – Ein älteres Vorhaben des Deutschen Wirtschaftsklubs Kron-stadt(DWK) nähert sich seiner Verwirklichung. Anlässlich der Eröffnung des neuen Schuljahres bei der Deutschen Berufsschule Kronstadt (SPGK) wurden Ziegelsteine des zukünftigen Internats symbolisch von DWK-Vertretern und ihren Partnern mit Unterschriften versehen.

Bei der Schuleröffnung beteiligten sich als Ehrengäste der Kronstädter Bürgermeister George Scripcaru, der Vorsitzende des Kreisrates Kronstadt/Bra{ov, Adrian Ve{tea, Dan Grigore seitens des DWK-Vereins „Fit for Future“. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der sanierte Sportsaal der dualen Berufsschule wiedereröffnet.

Beim zukünftigen Internat handelt es sich um einen Neubau mit acht Stockwerken, der aus dem Stadthaushalt finanziert werden soll. Der entsprechende Stadtratsbeschluss wird in den nächsten Tagen erwartet, wenn auch sämtliche Bewilligungen verschiedener Behörden vorliegen. Das Schülerinternat entsteht in der Nachbarschaft der Berufsschule auf einem gegenwärtigen Spielplatz, der versetzt wird. Das Internat soll rund 300 Plätze zur Verfügung stellen für die Schüler der Berufsschule, die aus anderen Landkreisen kommen oder aus Ortschaften des Kreises Kronstadt. Die Ausstattung des Schülerheims soll mit Unterstützung der SPGK-Partnerfirmen erfolgen.

Die Deutsche Berufsschule in Kronstadt, die nach dem dualen Ausbildungssystem funktioniert, erwies sich als ein Erfolgsmodell, das inzwischen auch in anderen Städten Rumäniens angewendet wird. Das ist bereits in Großwardein/Oradea der Fall; Râmnicu Vâlcea folgt demnächst. Zurzeit lernen an der SPGK rund 800 Schüler, weitere Klassen für Elektromechaniker entstanden in Partnerschaft mit dem Technischen Kolleg „Remus Răduleţ“.

Eine duale Berufsschule, die über das größte Schülerheim der Region verfügen wird, sei ein Pluspunkt für Kronstadt als Wirtschaftsstandort, unterstrich der DWK-Vorsitzende Werner Braun. Damit werde konkret etwas unternommen, um dem bestehenden Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften entgegenzuwirken. Als Beispiel für diesen positiven Trend konnte Braun den Entschluss eines Investors nennen, sich für den Raum Kronstadt als Standort zu entscheiden, eben weil es da eine gute Ausbildungsmöglichkeit für die künftigen Mitarbeiter gäbe.

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