Skigebiet im „Paradies“

Vermessungen abgeschlossen, Waldparzellentausch wird vorbereitet

Mittwoch, 26. Juli 2017

Reschitza – Zu den Erstankündigungen, die Bürgermeister Ioan Popa während der Begegnung mit den Mitgliedern des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs „Banat” in Reschitza machte, gehört auch die Nachricht über das Grünlicht, das ihm das Tourismusministerium jüngst gegeben hat für die Einrichtung eines Skigebiets im „Paradies“, wie der Bürgermeister das Nordufer des Franzdorfer Stausees, etwa zehn Kilometer Luftlinie oberhalb von Reschitza, zu nennen pflegt.

Er habe jüngst „ein Jahrzehnt der Bürokratie überwinden“ können, meinte er in seiner leicht emphatischen Art, und bringe nun das Wintersportprojekt zur Wirkung. Der begeisterte Wanderer und Skifahrer Popa erklärte, dass sein Projekt, das er vor mehr als zehn Jahren mit Hilfe österreichischer Fachleute ausgearbeitet hat, endlich von den zuständigen Autoritäten aus Bukarest günstig beschieden worden sei.

„Anfang Juli habe ich mit Vertretern der Temeswarer Firma Gauss zwölf Tage lang topographische Vermessungen im Wald durchgeführt, auf rund zwölf Quadratkilometern, aus denen wir ein Skigebiet machen werden, mit zwei Abfahrtsstrecken und 4,6 Kilometern Kabeltransporten. Denn endlich hat mir das Tourismusministerium Grünlicht signalisiert und gesagt: Los, macht´s! Die Vermessungen sind nun beendet und werden auf die Computer transferiert, überlagert mit den Katasterplänen, dann geht´s an den Waldtausch mit Romsilva. Wir machen ein paar Transfers von Waldparzellen. Persönlich hoffe ich, dass wir uns schnell rühren, nachdem ich bereits Diskussionen mit dem Ministerium für Umweltschutz und Wälder geführt habe. Es handelt sich um den Transfer von 35 Hektar – von insgesamt 420.000 Hektar Wald, die Romsilva im Banater Bergland zu verwalten hat. Danach kommt eine ernstzunehmende Infrastruktur für den Kabeltransport. Ich bin überzeugt: jetzt sind wir auf dem richtigen Weg. Ich kann nur hoffen, dass es auf Regierungsebene nicht wieder einen Makro-Unfall gibt. Ich hatte einiges an Hoffnungen auf Premier Sorin Grindeanu gesetzt...“

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