FCSB überrollt Viktoria Pilsen

Hagi muss auf Durchbruch noch warten

Donnerstag, 03. August 2017

Ajax Amsterdam, Legia Warschau, Dinamo Kiew oder Ludogorets Razgrad sind nur einige der großen Namen, die sich nicht für die Play-Off-Runde der Fußball-Champions-League qualifizieren konnten. Auch der rumänische Meister Viitorul Konstanza wird höchstens in der Europa-League mitmachen, nachdem die Mannschaft bei APOEL Nikosia im letzten Teil der Partie mit 0:4 praktisch untergegangen ist. Dafür hat FCSB Bukarest einen sensationellen Sieg bei Viktoria Pilsen davongetragen und sich einen Platz in der Europa-League gesichert und spielt in der Play-Off-Runde für die Champions-League. Aber genau genommen ist die Champions-League ganze zwei Nummern zu groß für den rumänischen Fußball, die Europa-League passt gerade noch für die Teams aus dem Karpatenland.

Eine diesmal gut funktionierende Innenverteidigung mit Bălaşa und Momcilovic, ein sicherer Junior Morais auf der Sechser-Position, ein Ballvirtuose namens Denis Alibec und ein fast 37 Jahre alte Teixeira machten den Unterschied und FCSB holte einen in dieser Höhe nie erwarteten 4:1-Sieg bei Viktoria Pilsen.

Bălaşa, Teixeira, Tănase und Alibec waren die Torschützen für den Vizemeister aus Bukarest, der Treffer durch Krmencic gab nur wenige Minuten lang den Gastgebern aus Tschechien das Gefühl, dass ein Weiterkommen möglich ist. Dabei war die Ausgangslage nicht unbedingt ein vorteilhaft für die Bukarester. Das 2:2 aus dem Hinspiel von vergangener Woche und die bisher keineswegs überzeugenden Leistungen der Mannschaft in den ersten drei Runden der neuen Meisterschaft waren Argument dafür. Auch ohne eine großartige Leistung abrufen zu können, reichte der Beitrag einiger Entscheidungsträger und drei Tore zwischen der 71. Und 79. Spielminute, um den Unterschied auszumachen.

Drei gute Halbzeiten von Viitorul Konstanza waren nicht genug, um APOEL Nikosia auszuschalten. In einer zweiten Halbzeit in Nikosia, in der die Mannschaft von Trainer Gheorghe Hagi sichtlich abbaute, und eine Verlängerung in der sie buchstäblich unterging, machten den einzigen Sieg einer rumänischen Mannschaft aus dem Hinspiel zunichte. Carlao hatte mit seinem Treffer in der 54. Minute das Verhältnis zwischen Hin- und Rückspiel ausgeglichen. Merkis, de Camargo und Efrem spielten Hagis Elf in der ersten Halbzeit der Verlängerung an die Wand.

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