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Sorgenia
plant Windpark in Vaslui
Bukarest (ADZ) - Das italienische Unternehmen Sorgenia,
Teil der Industriegruppe Compagnie Industriali Riunite (CIR),
will einen Windpark im Kreis Vaslui bauen. Derzeit habe Sorgenia
Baugenehmigungen für Windkrafträder mit einer Gesamtleistung
von 106 Megawatt, teilte der Sprecher der CIR-Gruppe, Salvatore
Ricco mit.
Die Genehmigungen seien im Dezember 2009 und im April 2010 für
einen Standort in Fãlciu, Kreis Vaslui, erteilt worden.
Die derzeitigen Windkraftkapazitäten des Landes belaufen
sich auf nur 15 Megawatt Leistung . Das hohe Potenzial hat aber
zahlreiche Investoren angelockt, die bereits Projekte mit Kapazitäten
von mehreren Tausend Megawatt in Angriff genommen haben, darunter
Enel (Italien), CEZ (Tschechien) und Iberdrola (Spanien).

EU-Förderung:
Genehmigungen viel zu langsam
bw. Temeswar - Auf 75 Millionen Euro beläuft
sich die Summe, die aktuell als Finanzierung für die in
der Westregion erarbeiteten EU-Projekte sichergestellt ist.
Die Westregion umfasst die Landeskreise Arad, Temesch/Timis,
Karasch-Severin/ Caras-Severin und Hunedoara.
Das ist offensichtlich zu wenig, befinden Fachleute, da der
Westzone des Landes insgesamt EU-Mittel in Höhe von 416,5
Millionen Euro zur Verfügung stehen. Der Haken dabei, die
Mittel müssen bis zum Ende des Jahres 2010 abgerufen werden.
Alle eingereichten EU-Projekte die danach nicht genehmigt sind,
müssen sich bis 2014 gedulden.
Derzeit sind Verträge im Wert von 157,7 Millionen Euro
abgeschlossen, doch selbst im günstigsten Fall, bei einer
Beschleunigung der nötigen Formalitäten, könnte
die Gesamtsumme der Verträge am Ende des Jahres höchstens
200 Millionen Euro erreichen. Die EU-Gelder stehen zum Großteil
für Reparatur und Modernisierung von Straßen, Schulen,
Krankenhäusern und die Sanierung von historisch wichtigen
Altbauten zur Verfügung. Die Statistik belegt, dass sich
die Westregion in Sachen Interesse für nichtrückzahlbare
Gelder als dynamischste Landeszone erweist: Sie belegt landesweit
den ersten Platz bei der Zahl der beantragten EU-Projekte. Immerhin,
zwei der wichtigsten Großprojekte, von denen man sich
nachhaltige wirtschaftliche und touristische Auswirkungen verspricht,
sind genehmigt.
Die Arader Weinstraße am nördlichen Marosch-Ufer
(Finanzierung 11,15 Millionen Euro) und die Sanierung des Banater
Museums (Hunyadi-Schloss) in Temeswar sind beschlossen. Gleichzeitig
befinden sich aber auch viele gute Projekte in der Warteschlange,
da die zuständigen Ämter sich Zeit lassen.
Genau wie in den Vorjahren bleiben die Infrastrukturprojekte
prioritär, wie es die große Zahl der Projektanträge
zur Reparatur und Modernisierung der Straßen zeigt.
Höchstes Augenmerk dabei gilt der Strecke, die die drei
Banater Kreise Karasch-Severin, Temesch und Arad verbindet und
von Bersowia über Busiasch bis hin zum Arader Kurstädtchen
Lippa/ Lipova reicht. Dabei hofft man auf eine Umschichtung
der EU-Gelder aus anderen Landeszonen.
13,5
Millionen für Obst in der Schule
Bukarest (ADZ) - Das Programm „Obst in
der Schule“ werde im Schuljahr 2010/2011 eingeführt
und mit 9,7 Millionen Euro aus EU-Töpfen und 3,8 Millionen
Euro aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Die Kampagne
des Landwirtschaftsministeriums für eine gesündere
Ernährung und bewusstere Lebensweise sieht unter anderem
jeweils einen Apfel für 1,7 Millionen Schüler der
Klassen eins bis acht jeden Tag vor.
Die Aktion startet am 1. November und gilt vorläufig für
93 Tage. Es werden Ausschreibungen für die Lieferung der
Äpfel gestartet, nur Produkte von hoher Qualität aus
rumänischem Anbau seien vorgesehen. Daneben werden an den
Schulen Broschüren über Landwirtschaft und Ernährung
verteilt und sogar selber Gartenbau betrieben.
Täglich in deutscher
Sprache.
In Rumänien und weltweit.
Seit über 60 Jahren. |
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