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Donnerstag, 2.09.2010
  Sorgenia plant Windpark in Vaslui

Bukarest
(ADZ) - Das italienische Unternehmen Sorgenia, Teil der Industriegruppe Compagnie Industriali Riunite (CIR), will einen Windpark im Kreis Vaslui bauen. Derzeit habe Sorgenia Baugenehmigungen für Windkrafträder mit einer Gesamtleistung von 106 Megawatt, teilte der Sprecher der CIR-Gruppe, Salvatore Ricco mit.

Die Genehmigungen seien im Dezember 2009 und im April 2010 für einen Standort in Fãlciu, Kreis Vaslui, erteilt worden. Die derzeitigen Windkraftkapazitäten des Landes belaufen sich auf nur 15 Megawatt Leistung . Das hohe Potenzial hat aber zahlreiche Investoren angelockt, die bereits Projekte mit Kapazitäten von mehreren Tausend Megawatt in Angriff genommen haben, darunter Enel (Italien), CEZ (Tschechien) und Iberdrola (Spanien).



EU-Förderung: Genehmigungen viel zu langsam

bw. Temeswar - Auf 75 Millionen Euro beläuft sich die Summe, die aktuell als Finanzierung für die in der Westregion erarbeiteten EU-Projekte sichergestellt ist. Die Westregion umfasst die Landeskreise Arad, Temesch/Timis, Karasch-Severin/ Caras-Severin und Hunedoara.

Das ist offensichtlich zu wenig, befinden Fachleute, da der Westzone des Landes insgesamt EU-Mittel in Höhe von 416,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Der Haken dabei, die Mittel müssen bis zum Ende des Jahres 2010 abgerufen werden. Alle eingereichten EU-Projekte die danach nicht genehmigt sind, müssen sich bis 2014 gedulden.

Derzeit sind Verträge im Wert von 157,7 Millionen Euro abgeschlossen, doch selbst im günstigsten Fall, bei einer Beschleunigung der nötigen Formalitäten, könnte die Gesamtsumme der Verträge am Ende des Jahres höchstens 200 Millionen Euro erreichen. Die EU-Gelder stehen zum Großteil für Reparatur und Modernisierung von Straßen, Schulen, Krankenhäusern und die Sanierung von historisch wichtigen Altbauten zur Verfügung. Die Statistik belegt, dass sich die Westregion in Sachen Interesse für nichtrückzahlbare Gelder als dynamischste Landeszone erweist: Sie belegt landesweit den ersten Platz bei der Zahl der beantragten EU-Projekte. Immerhin, zwei der wichtigsten Großprojekte, von denen man sich nachhaltige wirtschaftliche und touristische Auswirkungen verspricht, sind genehmigt.

Die Arader Weinstraße am nördlichen Marosch-Ufer (Finanzierung 11,15 Millionen Euro) und die Sanierung des Banater Museums (Hunyadi-Schloss) in Temeswar sind beschlossen. Gleichzeitig befinden sich aber auch viele gute Projekte in der Warteschlange, da die zuständigen Ämter sich Zeit lassen.

Genau wie in den Vorjahren bleiben die Infrastrukturprojekte prioritär, wie es die große Zahl der Projektanträge zur Reparatur und Modernisierung der Straßen zeigt.

Höchstes Augenmerk dabei gilt der Strecke, die die drei Banater Kreise Karasch-Severin, Temesch und Arad verbindet und von Bersowia über Busiasch bis hin zum Arader Kurstädtchen Lippa/ Lipova reicht. Dabei hofft man auf eine Umschichtung der EU-Gelder aus anderen Landeszonen.



13,5 Millionen für Obst in der Schule

Bukarest (ADZ) - Das Programm „Obst in der Schule“ werde im Schuljahr 2010/2011 eingeführt und mit 9,7 Millionen Euro aus EU-Töpfen und 3,8 Millionen Euro aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Die Kampagne des Landwirtschaftsministeriums für eine gesündere Ernährung und bewusstere Lebensweise sieht unter anderem jeweils einen Apfel für 1,7 Millionen Schüler der Klassen eins bis acht jeden Tag vor.

Die Aktion startet am 1. November und gilt vorläufig für 93 Tage. Es werden Ausschreibungen für die Lieferung der Äpfel gestartet, nur Produkte von hoher Qualität aus rumänischem Anbau seien vorgesehen. Daneben werden an den Schulen Broschüren über Landwirtschaft und Ernährung verteilt und sogar selber Gartenbau betrieben.


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